Die höchste Spielklasse im deutschen Fußball ist die Bundesliga. Der erste Anpfiff zur Fußball-Bundesliga erfolgte am 24. August 1963. In einer Bundesligasaison spielen 18 Mannschaften, jede Mannschaft trifft während einer Spielsaison zweimal auf jede andere, einmal beim Heim- und einmal beim Auswärtsspiel. Dabei steigen immer die letzten drei Mannschaften (Tabellenabsteiger) der Tabelle in die 2. Bundesliga ab und werden durch die drei besten Mannschaften (Tabellenaufsteiger) der 2. Bundesliga ersetzt. Die Fußball-Mannschaft mit den meisten Punkten aus allen Spielen gewinnt einen Pokal und den deutschen Meistertitel (Deutscher Meister). Absteiger sind die Fußballmannschaften, die die wenigsten Gewinnpunkte erzielt haben.
Zu den Gründungsvereinen der Bundesliga gehören Hrtha BSC Berlin, Eintracht Braunschweig, Werder Bremen, Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt, Hamburger SV, 1. FC Kaiserslautern, Karlsruher SC, 1. FC Köln, Meidericher SV (heute MSV Duisburg), TSV 1860 München, SC Preußen Münster, 1. FC Nürnberg, 1. FC Saarbrücken, FC Schalke 04 und der VfB Stuttgart.
Seit Ende 1996 wird nach einer Drei-Punkte-Regelung gespielt, das bedeutet, dass der Sieger eines Spiels drei Punkte bekommt, bei einem unentschieden bekommt jedes Team nur einen Punkt und der Verlierer eines Spiels bekommt keinen Punkt. Gewinner (Meister) einer Spielrunde ist, wer nach Durchführung aller Spiele die meisten Punkte erzielt hat. Die Drei-Punkte-Regelung ist daher sehr umstritten, da der Eindruck vermittelt wird, dass Punkte wichtiger als Tore sind.
Bei Punktegleichstand werden folgende komplizierte Kriterien zur Ermittlung der Platzierung herangezogen:
durch Subtraktionsverfahren ermittelte Tordifferenz
Anzahl der erzielten Tore
Gesamtergebnis aus Hin- und Rückspiel im direkten Vergleich
Anzahl der auswärts erzielten Tore im direkten Vergleich
Anzahl aller auswärts erzielten Tore
Sind auch dann noch die Anzahl der erzielten Punkte gleich, findet ein Entscheidungsspiel auf neutralem Platz statt.