Geographische Koordinaten: 66º-79ºW / 12º-4ºS
Höchste Erhebung: Pico Cristobal Colon 5.775 m in der Sierra Marta in Nordkolumbien
Längster Fluss: Rio Magdalena 1.545 km
Kolumbien ist das einzige Land Südamerikas, dass sowohl eine Pazifik- als auch eine Atlantikküste hat. Drei Gebirgszüge durchlaufen Kolumbien von Norden nach Süden und teilen das Land in zwei große Regionen: die westliche Region der Anden, wo 95% der Bevölkerung leben und arbeiten, und die östliche Region der Llanos (Flachland) und der tropischen Regenwälder des Amazonasgebiets. 58% des kolumbianischen Territoriums liegt in der Amazonasregion, wo über 5% der kolumbianischen Bevölkerung leben.
An der karibischen Küste wachsen vorwiegend Kokospalmen und Mangrovenbäume. Die Waldgebiete in den Küstenbereichen und im Landesinneren werden forstwirtschaftlich genutzt und bestehen aus Mahagoni-, Kiefer- und verschiedene Arten von Balsabäumen und Kautschukbäume. Als tropische Pflanzen findet man Vanille, Ingwer, Chinarinde und Tonkabohnen. Die Tierwelt ist sehr artenreich, dazu zählen Pumas, Jaguare, Tapire, Pekaris, Ameisenbären, Faul- und Gürteltiere sowie verschiedene Rotwild und Affenarten. In den Feuchtgebieten findet man Schlangen und Kaimane. Zu den heimischen Vogelarten zählen unter anderem Papageien, Kakadus, Kondors, Geier, Tukane, Kraniche, Störche und eine Vielzahl von Kolibris. Kolumbien hat viele fruchtbare Tiefebenen, aber nur wenige werden überhaupt landwirtschaftlich genutzt.