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Spratly-Inseln (Asien)

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Kriegsspiele im Gelben Meer
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Doch mehr noch geht es im chinesisch-philippinischen Konflikt wohl um die Spratly-Inseln. Sie werden von gleich sechs Nationen beansprucht - neben China und den Philippinen auch noch von Taiwan, Malaysia, Vietnam und Brunei.

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Überblick

Die zum Teil von China und Taiwan besetzten Spratly-Inseln (Nansha) gehören geographisch zu Vietnam und bestehen aus 12 größeren und etwa 400 kleineren Korallenatolle mit zum Teil aus dem Meer herausragenden Felsen. Die Inseln liegen südlich 700 km südöstlich von Saigon (Vietnam) und südlich der Philippinen im Südchinesischen Meer. Wegen der festgestellten Öl- und Gasvorkommen, beanspruchen die Anrainerstaaten China, Taiwan, Vietnam, Brunei, Malaysia und den Philippinen, Ansprüche auf die Gebiete. Dies führte dazu, dass einige Anrainerstatten die Inseln militärisch besetzt haben um ihre Besitzansprüche aufrecht zu erhalten. Zu den weiteren wirtschaftlichen Interessen zählen auch die reichhaltigen Fischvorkommen in dieser Gegend.

Das Seegebiet der Spratly-Inseln beinhaltet die Strassen von Malakka; Sunda und Lambok und stellt eine äußerst wichtige Schifffahrtsverbindung zwischen dem Indischen- und den Pazifischen Ozean dar, hier durchkreuzen täglich mehrere hundert Großschiffe das Gebiet.





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